Hindernisse auf dem Yogaweg Teil 3

Aktualisiert: März 2

In den letzten beiden Blogartikeln zum Thema „Hindernisse auf dem #Yogaweg“ habe ich dir erzählt, welche Bedeutung Hindernisse in der Yogapraxis haben können. Heute will ich dir zwei weitere Hindernisse vorstellen, denen du vielleicht schon begegnet bist und dir erzählen, warum ich glaube, dass uns gerade Hindernisse oft weiterbringen.


Nachlässigkeit

Wer glaubt, dass ihm während der Yogapraxis nur Ruhe und Entspannung begegnen, irrt sich. Während man Yoga übt, setzt man sich intensiv mit dem eigenen Körper und dem Geist auseinander. Wer in sich hineinhorcht, dem begegnen viele Emotionen, so auch Ängste und Sorgen. Diese Emotionen können so beängstigend sein, dass man die Yogapraxis zunächst vernachlässigt, um den Gefühlen nicht ausgesetzt zu sein. Nur indem man auch schmerzliche Gefühle zulässt, ist man in der Lage, diese zu verarbeiten und schließlich loszulassen.


Trägkeit

Yoga kann körperlich sehr anstrengend sein. Müdigkeit und Bequemlichkeit können einen träge werden lassen und man stellt die Yogapraxis in Frage. Yoga bedeutet Selbstdisziplin. Wer es schafft, sich über die Trägkeit hinweg zu setzen, hat die Chance zu erfahren, dass man sich trotz der Anstregung nach dem Yoga oft wacher fühlt, als vorher.


Für mich sind der Yogaweg und der Lebensweg nicht voneinander trennbar. Hindernisse, die man im Yoga überwindet, bringen einen auch im Leben weiter und umgekehrt. Oft sind es sogar die gleichen. Hindernisse sind insofern nicht negativ zu bewerten, sondern besser als Herausforderung zu sehen, die man annehmen kann. Hindernisse führen dazu, dass wir uns mit uns selbst auseinandersetzten. Jedes Tief und Hoch auf unserem Weg, bringt uns voran.


Auf meinem persönlichen Yogaweg sind mir schon viele Hindernisse begegnet. Zum Beispiel habe ich früher Yoga gemieden, wenn es mir psychisch schlecht ging. Die Angst während der Yogastunde zu weinen, hat mich davon abgehalten zum Unterricht zu gehen. Die Erkenntnis, dass Emotionen während der Praxis nichts Schlimmes, sondern eher etwas Befreiendes sind, ist für mein Leben eine Bereicherung. Heute meide ich Yoga nicht mehr, wenn es mir schlecht geht, sondern übe bewusst intensiv in solchen Zeiten. Durch die Überwindung dieses Hindernisses, konnte ich erfahren, dass Yoga bei der Bewältigung von Krisen hilft.


Als #Yogalehrerin möchte ich meinen Schülern vermitteln, dass Hindernisse beim Yoga wichtig sind und dazu gehören. Ohne Hindernisse, können wir uns nicht weiterentwickeln. Sie geben uns die Chance uns selbst zu erkennen, uns anzunehmen und an uns zu arbeiten.


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